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Die Aktion "Perspektivenwechsel" geht in die dritte Runde

Abgeordnete entdecken die Vielfalt der Wohlfahrt

Die Stadt aus einer ungewohnten Perspektive erleben – nämlich aus der Sicht sozialer Einrichtungen und Dienste: Das können die Abgeordneten der Bürgerschaft und der Bezirksversammlungen am 5. November 2015.

 

Die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände (AGFW) bietet besonders erstmalig gewählten Abgeordneten und solchen, die sich nicht in erster Linie mit Sozialpolitik beschäftigen, die Möglichkeit, Hamburg mit anderen Augen zu sehen.

„Unser Ziel ist es, aus dem ‚Perspektivenwechsel‘ eine ständige Einrichtung zu machen, die den direkten Austausch zwischen Politik, sozialen Dienstleistern und Bedürftigen stärkt“, erklärt AGFW-Geschäftsführer Jens Stappenbeck. „Dazu ermutigt uns das positive Echo auf die beiden ersten Aktionstage.“

 

Schwerpunkt des „Perspektivenwechsels 2013“ war das Thema Wohnungslosigkeit / Hilfe für Flüchtlinge und Zuwanderer, das Städte und Länder europaweit vor große Herausforderungen stellt. So besuchte zum Beispiel Katharina Fegebank, inzwischen Senatorin, den Verein "IntegrationsHilfen" in St. Georg, der Haftentlassenen übergangsweise eine Wohnunterkunft zur Verfügung stellt, ihnen bei der Arbeitssuche hilft und sie bei Behördengängen und Suchtproblemen unterstützt. FDP-Fraktionschefin Katja Suding half in der Ambulanten Hilfe Hamburg in Altona-Nord mit, in der sich Sozialarbeiter um die Betreuung von Wohnungslosen kümmern. Und Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit (SPD), Schirmherrin des Aktionstages, wählte das Wohnheim Billbrookdeich (Träger: f & w fördern und wohnen AöR). Die Unterkunft liegt im Hamburger Osten und bietet 124 Männern Platz. Den Frust, den viele Bewohner hier mit sich herumtragen, hat sie zu spüren bekommen. Veit kann damit umgehen. „Es ist okay, über die Politik zu schimpfen." Soziale Stellen wie das Wohnheim an solch einem Tag zu besuchen, auch das gehöre zu den Aufgaben von Politikern.

 

Über den Aktionstag 2013 berichteten unter anderem „Bild“, „Welt“, „Hamburger Abendblatt“, „Hamburger Morgenpost“. Außerdem sorgten das Radio „NDR 90,3“, das Fernsehen „NDR Hamburg Journal“ und „Hamburg 1“, dazu Online-Meldungen, Blog- und Twitter-Einträge für große mediale Aufmerksamkeit.

 

Am diesjährigen Aktionstag werden Einrichtungen aus allen Arbeitsfeldern der Freien Wohlfahrtspflege teilnehmen.

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Pressekontakt

Stefan Moes

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