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Aktionstag „Perspektivenwechsel“ erhielt große Aufmerksamkeit

35 Hamburger Politiker in sozialen Einrichtungen im Einsatz

Berichte unter anderem in „Bild“, „Welt“, „Hamburger Abendblatt“, „Hamburger Morgenpost“, im Radio auf „NDR 90,3“, Fernsehbeiträge beim „NDR Hamburg Journal“ und auf „Hamburg 1“, dazu Online-Meldungen, Blog- und Twitter-Einträge – der Aktionstag „Perspektivenwechsel 2013“, organisiert von der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V. (AGFW) in Kooperation mit fördern & wohnen AöR (f & w), erhielt große mediale Aufmerksamkeit.

Insgesamt 35 Hamburger Politiker aller Parteien hatten ihre Teilnahme zugesagt, um in sozialen Einrichtungen und Diensten ihrer Stadt für einige Stunden mitarbeiten. Etwa die Hälfte von ihnen kam direkt am Aktionstag, also am Donnerstag, 21. November, zum Einsatz, mit der anderen Hälfte vereinbarte die AGFW Alternativtermine bis Februar 2014.

Schwerpunkt des „Perspektivenwechsels 2013“ war das Thema Wohnungslosigkeit / Hilfe für Flüchtlinge und Zuwanderer, das Städte und Länder europaweit vor große Herausforderungen stellt. So besuchte zum Beispiel Katharina Fegebank, Landesvorsitzende der Grünen, den Verein "IntegrationsHilfen" in St. Georg, der Haftentlassenen übergangsweise eine Wohnunterkunft zur Verfügung stellt, ihnen bei der Arbeitssuche hilft und sie bei Behördengängen und Suchtproblemen unterstützt. FDP-Fraktionschefin Katja Suding half in der Ambulanten Hilfe Hamburg in Altona-Nord mit, in der sich Sozialarbeiter um die Betreuung von Wohnungslosen kümmern. Und Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit (SPD), die wie schon beim ersten „Perspektivenwechsel“ vor zwei Jahren die Patenschaft für den Aktionstag übernommen hatte, wählte das Wohnheim Billbrookdeich (Träger: f & w fördern und wohnen AöR). Die Unterkunft liegt im Hamburger Osten und bietet 124 Männern Platz. Den Frust, den viele Bewohner hier mit sich herumtragen, hat sie zu spüren bekommen. Veit kann damit umgehen. „Es ist okay, über die Politik zu schimpfen." Soziale Stellen wie das Wohnheim an solch einem Tag zu besuchen, auch das gehöre zu den Aufgaben von Politikern.

„Unser Ziel ist es, aus dem ‚Perspektivenwechsel‘ eine ständige Einrichtung zu machen, die den direkten Austausch zwischen Politik, sozialen Dienstleistern und Bedürftigen stärkt“, erklärt AGFW-Geschäftsführer Jens Stappenbeck. „Der nächste Aktionstag ist nach der Bürgerschaftswahl 2015, also in etwa zwei Jahren, geplant.“ 

 

 

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