Sozialsenator zeigt Einsatz bei „Leben mit Behinderung Hamburg“ / Mittlerweile beteiligt sich jeder zweite Bürgerschaftsabgeordnete an der Aktion „Perspektivenwechsel“
Hamburg, 10. November 2011. Am heutigen Donnerstag hat Sozialsenator Detlef Scheele am Perspektivenwechsel in der Tagesstätte Gaußstraße „Leben mit Behinderung Hamburg“ teilgenommen. „Sozialpolitik kann man nicht nur vom Schreibtisch aus gestalten“, betonte er. „Ich besuche regelmäßig verschiedene Hamburger Einrichtungen, um die Menschen vor Ort bei ihrer alltäglichen Arbeit kennen zu lernen. Ein Perspektivenwechsel ist immer eine Bereicherung für beide Seiten.“ Ähnlich erging es vielen anderen Politikern, die unbedingt beim Perspektivenwechsel dabei sein wollten, aber am Aktionstag selbst keine Zeit hatten. Auch sie besuchten in den letzten Wochen eine der insgesamt 3.000 sozialen Einrichtungen. Damit steigt die Zahl der teilnehmenden Politiker am Perspektivenwechsel auf insgesamt 59 – knapp die Hälfte der Hamburgischen Bürgerschaft. „Diese große Teilnahmebereitschaft auch über den eigentlichen Aktionstag hinaus spricht deutlich für eine Fortsetzung“, erklärt Michael Edele, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Freier Wohlfahrtspflege in Hamburg (AGFW). „Unser Ziel ist es, dass alle Hamburger Politiker mitmachen.“
Der Hamburger Senator für Arbeit, Soziales, Familie und Integration wechselte heute für einige Stunden seinen Arbeitsplatz, bereitete gemeinsam mit einem behinderten Menschen ein Mittagsessen zu und sprach mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dabei verschaffte er sich einen persönlichen Eindruck von der Einrichtung. Auch der Geschäftsführer von Leben mit Behinderung Hamburg, Dr. Stephan Peiffer, unterstützte die Aktion: „Unsere Mitarbeiter zeigen tagtäglich großen Einsatz für das soziale Miteinander in unserer Stadt. Die Aktion wertschätzt diese Arbeit.“
Der Aktionstag Perspektivenwechsel ist Teil der Kampagne „Wohlfahrt verbindet“ der Hamburger Wohlfahrtsverbände und fand zum ersten Mal am 27. September in Hamburg statt. Ziel ist die Stärkung des Dialogs zwischen Politik und Wohlfahrtsverbänden mit seinen über 3.000 sozialen Einrichtungen und Diensten in
Hamburg. Als größter Anbieter Hamburgs im sozialen Bereich versteht sich die Wohlfahrtspflege als wichtiger Ratgeber der Politik und fordert ein Mitspracherecht bei allen sozial-, gesundheits-, jugend- und arbeitsmarktpolitischen Entscheidungen.
Weitere Informationen zum Perspektivenwechsel und der aktuellen Kampagne unter www.wohlfahrt-verbindet.de.
schönknecht : kommunikation
Manon Dunkel
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AGFW
Die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Hamburg e. V. (AGFW) ist ein Zusammenschluss der sechs anerkannten Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Hamburg: Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk, Paritätischer und Jüdische Gemeinde. Ziel und Zweck der Arbeitsgemeinschaft ist die Herstellung, Abstimmung und Koordination gemeinsamer Positionen, der Erfahrungsaustausch zu gemeinsamer Arbeit für die Verwirklichung der Ziele der Freien Wohlfahrtspflege, die Unterstützung der Mitglieder bei der Durchführung ihrer Aufgaben und die Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen (z. B. AKTIVOLI-Freiwilligenbörse). Ausführliche Informationen unter www.agfw-hamburg.de.
Sozialsenator Detlef Scheele mit Hans-Peter Hudelet
Sozialsenator Detlef Scheele mit Hannes Weber